Die Verwaltung der Desktop-Systeme ist in die zentrale Verzeichnisdienst-Administration
integriert und profitiert von der richtlinienbasierten Konfiguration. Einstellungen und Vorgaben des Administrators werden von UCS-Desktop-Systemen bei Verbindung mit der UCS-Domäne im Hintergrund übernommen. Dazu gehören:
Über die profilbasierte Installation von Desktop-Systemen kann der Roll-Out vollständig automatisiert werden. Neben der CD/DVD-basierenden Installation wird auch eine Netzwerkinstallation unterstützt, mit der Systeme ohne Benutzereingriff aufgesetzt werden können.
Die richtlinienbasierte Serververteilung ermöglich sowohl das Einspielen von Sicherheits- und Distributionsupdates, als auch das Nachinstallieren und Entfernen einzelner Applikationen. Über die Zusammenfassung in Richtlinien kann sichergestellt werden, dass Systeme den identischen Softwarestand erhalten. Über die Rückmeldung in eine zentrale
Software-Status-Datenbank kann jederzeit der Status einzelner Rechner geprüft werden.
Die Eigenschaften des Linux-Desktops, sowohl optisch (z.B. Farben, Hintergründe, Bildschirmschoner) als auch inhaltlich (z.B. Startmenüs, Desktop-Icons) und die Konfiguration vieler Desktop-Applikationen lassen sich durch Univention Directory Manager über die Zuordnung von Desktop-Profilen vorgeben. Für individuelle Konfigurationen stehen zusätzlich Logon- und Logout-Skripte zur Verfügung, über die Administratoren individuelle Aktionen ausführen können. Da diese Eigenschaften über Richtlinien konfiguriert werden, können sie global oder für Benutzergruppen festgelegt werden.
Univention Corporate Desktop-Systeme können über die webbasierte Univention Management Console fernadministriert werden. Die Installation von Softwarepaketen, Kontrolle der laufenden Applikationen oder das Herunterfahren des Systems sind so textbasiert und daher schnell durchführbar. Der User kann seinen Desktop auch komplett freigeben, damit der Administrator ebenso grafisch darauf zugreifen kann und somit von überall weiterhelfen kann.