Auf dem heute in Bremen stattfindenden 3. Partner Summit des Open-Source-Softwareherstellers Univention treffen sich viele namhafte IT-Unternehmen, die im Open-Source-Umfeld tätig sind. Zehn Sponsoren stellen den mehr als 100 Besuchern ihre für UCS zertifizierten Business-Lösungen vor. Univention möchte gegenüber den Partnern auch weiterhin seine Strategie "Fördern und Fordern" fortsetzen und bietet zahlreiche Vertriebs-, Schulungs- und Marketing-Angebote für den Channel. Damit beabsichtigt der Infrastrukturhersteller, mehr Leads für Partner zu generieren und 2011 die Lizenzverkäufe maßgeblich zu steigern.
Bremen, 20.01.2011. Der Univention Partner Summit in Bremen hat sich zu einer der wichtigsten Veranstaltungen für deutsche und vermehrt auch für europäische IT-Unternehmen, die im Open-Source-Umfeld aktiv sind, entwickelt. Die Bremer begrüßen heute im historischen "Alten Pumpenwerk" mehr als 100 Besucher. Zehn Sponsoren, darunter die Open-Source- Groupwarehersteller Open-Xchange und Zarafa, der Hochverfügbarkeitsspezialist SEP und der Hardwarehersteller Fujitsu, unterstützen das Event. Neben Vorträgen zur Produkt- und Vertriebsstrategie sowie technischen Workshops präsentieren auch einige der Technologiepartner von Univention ihre für UCS zertifizierten Lösungen, zum Beispiel Collaborations- und Backup-Lösungen, VoIP- und DMS-Systeme sowie Server-Hardware.
Univention sieht es als Hersteller der Integrationsplattform und Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS) zukünftig als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, sicherzustellen, dass Business-Anwendungen auf dieser Plattform bestens miteinander integriert und einfach verwaltbar sind. Denn dadurch bieten auf UCS basierende Infrastrukturen mehr Wertschöpfungspotentiale für Partner und mehr Nutzen für Kunden als vergleichbare Microsoft-Szenarien oder auch als wartungsaufwändige Open-Source-Individuallösungen.
Aus Sicht von Univention sind die eigenen Open-Source-Infrastrukturprodukte ideal für IT-Anbieter geeignet, um den Herausforderungen des IT-Marktes 2011 zu begegnen, der von moderat steigenden IT-Budgets und Projekten, die auf nachhaltige Konsolidierung sowie Verbesserung von Verfügbarkeit und Kosten abzielen, geprägt sein wird. "Open Source IT-Infrastruktur wird nicht nur zur idealen Ergänzung von Cloud-basierten Angeboten, sie wird zunehmend auch selbst in privaten und öffentlichen Clouds betrieben werden", erklärt Peter Ganten, Geschäftsführer von Univention. "IT-Dienstleister und -Systemhäuser brauchen deswegen integrative und offene Plattformen wie UCS, um bei Ihren Kunden ganzheitliche und wirtschaftliche Lösungen zu realisieren". Hier sieht sich das Bremer Unternehmen exzellent aufgestellt, denn, so Ganten "die Univention-Produkte decken alle wichtigen Anforderungen ab, sind vollständig Open Source Software und bieten sehr viel Flexibilität und somit hohes Wertschöpfungspotential für Partner, die ihre Kunden optimal betreuen wollen." Dazu kommen die Produkte von einem Hersteller vor Ort, der seinen Partnern und Kunden bei allen Fragen zur Seite steht.
Diese Aussage wurde durch die gesamte auf dem Partner-Summit gezeigte Produktstrategie an vielen Stellen unterstrichen: In Vorträgen und Workshops informieren die Bremer ihre Partner, wie sich mit Univention-Produkten virtualisierte IT-Infrastrukturen effektiv betreiben und verwalten lassen. So zeigt der Hersteller auch eine Preview der noch für dieses Quartal angekündigten Univention-Lösung zur Desktopvirtualisierung. Ein Technik-Workshop demonstriert die Integrationsschnittstellen von UCS interessant für Partner, die UCS als Integrations- und Management-Plattform für ihre eigenen Anwendungen verwendet wollen. Ferner geben die Bremer auf die für das zweite Quartal 2011 angekündigte UCS-Version 3.0 einen Ausblick: Sie wird auf Debian GNU/Linux 6.0 (Squeeze) basieren, zahlreiche Erweiterungen und neue Funktionen zur Verwaltung virtueller Systeme mitbringen und soll Samba 4 unterstützen. Damit kann UCS 3.0 aus Sicht von Windows Systemen die Rolle von Active Directory Servern übernehmen.
Im Business-Track auf dem Partner Summit geht es um die Zusammenarbeit mit Univention aus Partnersicht sowie um die Vertriebs- und Marketingangebote des Softwareherstellers. So unterstützt Univention die Partner auch in finanzieller Form bei Messeauftritten, Roadshows und Channel-Events. Sie erhalten Margen von 15 bis 25 Prozent auf Lizenz-, Maintenance- und Support-Verträge. Außerdem bietet Univention seinen Partnern die Möglichkeit, durch gezielte Marketing- und PR-Aktivitäten ihr Business und ihre Marge auszuweiten.
Mit diesen Angeboten möchte Univention auch 2011 seine "Fördern- und Fordern-Strategie" fortsetzen. Für 2010 zieht Ganten das Fazit, "dass sich die produktive Zusammenarbeit zwischen Partnern und Univention wesentlich verbessert hat". Dies ist der Steigerung des Know-hows bei Partnern ebenso zu verdanken, wie der Verbesserung in der Betreuung durch Univention: Seit 2010 sind bei Univention drei Partnerbetreuer für den deutschsprachigen Raum verantwortlich. Univention möchte 2011 von seinen Partnern noch mehr Qualität einfordern und verbindliche Sales- und Marketing-Pläne vereinbaren. Dabei sollen besonders Partner unterstützen werden, die sich an Behörden und den Mittelstand wenden.
Weiterführende Informationen
Informationen und Agenda zum Partner Summit 2011:
www.univention.de/partner/partner-summit/
www.univention.de/partner/partner-summit/agenda-2011/
Zeitnah werden an dieser Stelle auch Fotos von dem Event veröffentlicht.
Über Univention
Die 2002 gegründete Univention GmbH gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden Anbietern von wirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen im Open-Source-Umfeld. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS) und darauf basierende Software-Appliances wie Univention Groupware Server (UGS) und Univention Corporate Desktop (UCD). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit einem integrierten Identity- und Infrastruktur-Managementsystem, das in einfachen, aber auch in anspruchsvollen Umgebungen eine unkomplizierte und zentrale Verwaltung ermöglicht. Das Produkt passt sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlaubt eine einfache Migration, etwa von Windows zu Linux. Gemeinsam mit Groupware-Herstellern wie dem Kolab-Konsortium, Scalix, Open Xchange oder Zarafa bietet Univention außerdem auf UCS basierende Groupware-Komplettlösungen für alle Anforderungen. Alle Univention-Produkte werden als Open Source veröffentlicht. Zu den Kunden gehören Bundes-, Landesbehörden und Kommunen (z.B. Bundeskartellamt, Bundeszentrale für politische Bildung, Bundesamt für Strahlenschutz), Banken (Oldenburgische Landesbank, MCE Bank) und viele mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen.
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Univention GmbH | ||