Callcenter-Anbieter KiKxxl aus Osnabrück stellt seine IT-Infrastruktur auf Univention Corporate Server (UCS) und Univention Corporate Desktop (UCD) um. Windows-Systeme findet man bei diesem Dienstleister nur an wenigen Stellen.
Bremen, 13. Oktober 2011. Mit namhaften Kunden wie der Deutschen Telekom, Vodafone und Kabel Deutschland gehört KiKxxl zu den größeren Anbietern von Callcenter-Dienstleistungen in Deutschland. An die 1000 Mitarbeiter sorgen an den Standorten Osnabrück und Bremen dafür, dass die Kundenkommunikation rund läuft.
Linux hat bei KiKxxl Tradition. Von Anfang an setzt das Unternehmen in erster Linie auf das freie Betriebssystem. Und das nicht nur im Serverbereich, sondern auch auf den Mitarbeiter-Arbeitsplätzen. Dabei kam bislang eine an die firmenspezifische Anforderungen angepasste Debian-Distribution zum Einsatz. Auch die Geschäftsanwendungen für die verschiedenen Kunden werden in-house unter Linux entwickelt. Sie werden auf den Client-Systemen mit Hilfe von Terminalserven bereitgestellt.
Vor zwei Jahren entschied sich KiKxxl, die bis dahin in einem Active-Directory-System gepflegte Benutzerverwaltung ebenfalls durch eine Linux-Lösung zu ersetzen. Die Wahl fiel auf das Enterprise-Linux-System Univention Corporate Server, das neben einem ausgereiften Benutzer- und Rechtemanagement auch eine komfortable Möglichkeit zur einheitlichen Verwaltung von Arbeitsplatzsystemen und sonstigen Infrastrukturkomponenten mitbringt. Ein LDAP-Master und drei Backupsysteme gewährleisten, dass jeder Mitarbeiter Zugang zu den richtigen Ressourcen erhält.
Transparenz und Komfort beim Client-Management
Das hochintegrierte und zugleich vollständig transparente Client-Management von UCS war für KiKxxl ein weiterer Grund, auf die Univention-Software umzusteigen. In einem Pilotprojekt wurden 100 Desktops mit der schlanken Linux-Distribution Univention Corporate Desktop ausgestattet. Über das UCS-Managementsystem werden sie als sogenannte Managed Clients mit minimalem Aufwand automatisch eingerichtet, konfiguriert und auf aktuellem Stand gehalten. Integrierte Profile und Richtlinien sorgen dafür, dass der Kunde jeweils maßgeschneiderte Systeme erhält. Bis September 2012 sollen noch einige Hundert weiterer Clients auf die Univention-Lösung umgestellt werden. In einer gerade im Aufbau befindlichen dritten Niederlassung will KiKxxl von Anfang an auf Univentions Managed Clients setzen.
Mit UCS und UCD ist KiKxxl ein weiterer Schritt in Richtung einer vollständig integrierten IT-Infrastruktur auf Open-Source-Basis gelungen. Ein Riesenvorteil von Univention ist die komplette Offenheit, sagt Lars Hoeger, IT-Leiter des Unternehmens. Er verweist damit nicht nur auf die durchgängige Verfügbarkeit des Quellcodes, sondern auch auf die Bereitschaft, in kniffeligen Fragen mitzudenken. Die haben wirklich tolle Ideen, die Jungs von Univention!
Weiterführende Informationen:
Anwenderbericht KIKxxl: http://www.univention.de/univention/referenzen/anwenderbericht-kikxxl/
Eine Auswahl ein weiteren Referenzen: http://www.univention.de/univention/referenzen/
Über Univention
Univention ist führender europäischer Anbieter von Open Source-Produkten für wirtschaftlichen Betrieb und effiziente Verwaltung von IT-Infrastruktur. Im Mittelpunkt des Angebots steht die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit integrierter Open-Source-Lösung für das Identity- und Infrastruktur-Management, die auch in anspruchsvollen Umgebungen eine effiziente und zentral gesteuerte Verwaltung ermöglicht. Das Kernprodukt UCS wird unter Anderem durch darauf aufbauende Produkte für die plattformübergreifende Verwaltung von Thin Clients, einem Open Source Desktop für professionelle Anwender, sowie eine integrierte Server- und Desktop-Virtualisierungslösung ergänzt. Die Produkte passen sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlauben eine einfache Migrationen. Eine wachsende Zahl von Softwareherstellern, darunter die Groupware-Hersteller Open-Xchange, Zarafa oder die ECM-Hersteller Agorum und O3Spaces, bieten für den Betrieb mit UCS optimierte Pakete an, die sich u.a. in das UCS-Managementsystem integrieren lassen. UCS ist damit die Open-Source-Integrationsplattform für IT-Infrastrukturbetrieb und -management.
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