Linux-Komplettlösung jetzt auch für Power5-Rechner
Bremen, 02. Mai 2006 Ab dem 8. Mai 2006 liefert Univention eine Version seiner Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) aus, die auf Servern der iSeries-Klasse läuft. Somit steht jetzt auch mittelständischen Unternehmen, die IBM-Rechner dieser Baureihe einsetzen, eine zentral verwaltbare, standardisierte Linux-Infrastruktur zur Verfügung.
Die Linux-Komplettlösung besitzt ein Managementsystem, mit dem sich selbst große Infrastrukturen zentral verwalten lassen. Das kommt erfahrenen Administratoren von iSeries-Systemen entgegen, die mit eher zentral orientierter Infrastrukturen vertraut sind. Bisher war UCS hardwareseitig ausschließlich auf die Intel-Architektur ausgelegt.
Mit UCS für iSeries runden wir unsere Produktpalette in Richtung Midrange-Rechner ab. Auch Kunden mit AS/400 können jetzt zu einer wirtschaftlichen Linux-Lösung wechseln, kommentiert Peter Ganten, Geschäftsführer bei Univention, die Erweiterung des Portfolios.
Mit UCS für iSeries fällt Administratoren der Austausch veralteter Teile der Infrastruktur leicht. Davon profitieren besonders Organisationen, die planen, überaltete Terminalrechner durch moderne Computerarbeitsplätze zu ersetzen. Für solche Vorhaben ist das mitgelieferte Office-Paket gedacht, das alle wichtigen Büroanwendungen für die Ausstattung Linux-basierter Arbeitsplätze einschließt. Alternativ zum Einsatz kompletter Arbeitsplatz-PCs bietet sich die Einrichtung von Thin-Clients an, die sich ebenfalls mit UCS zentral administrieren lassen. Thin-Clients sind Rechner, die für alle Anwendungen auf einen Server zugreifen und deswegen keine eigene Festplatte benötigen. UCS für iSeries integriert außerdem Windows-basierte Terminalserver und Arbeitsplätze in die Infrastruktur.
UCS für iSeries bietet vielen Unternehmen einen weiteren großen Vorteil, hebt Peter Ganten die Vorzüge hervor. Die Organisationen mit iSeries-Systemen können ihre Systeme einfach mit Linux vereinen und komplett auf eine Windows-Infrastruktur verzichten. Diese Kombination birgt erhebliches Einsparpotenzial.
Bei der Entwicklung von UCS für iSeries arbeitete Univention mit den Unternehmen Millenux aus Stuttgart und Wilsch aus München zusammen Millenux brachte sein Know-how ein, das das Unternehmen bei der Portierung von Linux auf neue Plattformen wie etwa die IBM-Großrechnerfamilie zSeries gesammelt hat. Wilsch stellte iSeries-Hardware zur Verfügung und versorgte Univention mit technischen Informationen über den Einsatz von Linux auf diesem System. Im Gegenzug erhielten Millenux und Wilsch exklusive Rechte für die Vermarktung von UCS für iSeries.
UCS für iSeries ist grundsätzlich freie Software. Die Maintenance kostet jährlich ab 688 Euro pro Server, abhängig von der Anzahl der Serversysteme . Das zentrale Managementsystem von Univention kostet 299 Euro im ersten Jahr für zehn Clients. Für jeden weiteren Client fallen zwischen 15 und 25 Euro an. In den Folgejahren reduziert sich die Maintenance auf jährlich 240 Euro für zehn Clients und zwischen 6,10 Euro und 8,50 Euro für jeden weiteren Client.
Weitere Informationen über UCS für iSeries finden Interessierte unter www.univention.de im Internet. Dort können sie ab dem 8. Mai 2006 auch eine Testversion runterladen.
Die Server der IBM-iSeries-Klasse sind die Nachfolger der weit verbreiteten AS/400-Systeme und werden von vielen mittelständischen Unternehmen bevorzugt in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Steuerung von Geschäftsprozessen eingesetzt.
Die Millenux GmbH (www.millenux.de) unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Uhl wurde im März 2000 gegründet. Die Kernkompetenzen der 100prozentigen Tochter der Topalis AG liegen in den Bereichen Mainframe-Linux, Linux-Systemintegration und Linux-Desktop. Millenux treibt in enger Partnerschaft mit IBM Deutschland die Weiterentwicklung von Linux for zSeries voran.
Die Ulrich Wilsch GmbH & Co gibt es bereits seit 1970. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Beschaffung von Midrangesystemen, speziell iSeries i5 und AS/400. Neben der reinen Hardware bietet es seinen Kunden ein breites Portfolio rund um IT-Infrastrukturen an.
Die Univention GmbH gehört zu den technisch führenden Anbietern von Lösungen und Dienstleistungen, die Organisationen den Wechsel zu wirtschaftlichen Linux-Lösungen gestatten. Im Mittelpunkt stehen die Komplettlösungen Univention Corporate Server (UCS) und Univention Groupware Server (UGS) . UCS bietet alle Funktionen, die von einem Serverbetriebssystem erwartet werden, und lässt sich selbst in komplexen Umgebungen einfach und zentral verwalten. Das Produkt passt sich nicht nur gut in vorhandene Infrastrukturen ein, sondern erlaubt zum Beispiel eine sehr einfache Migration von Windows NT nach Linux. Bei UGS handelt es sich um eine UCS-Fassung, die zusätzlich die Open-Source-Groupware Kolab 2 integriert.
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