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UCS 5.0 Maintenance Ende

Die Maintenance für UCS 5.0 ist wie angekündigt beendet. Damit endet der reguläre Support-Zeitraum für diese Version – und es ist der richtige Zeitpunkt, auf den aktuellen Stand zu wechseln. Wir empfehlen den Umstieg auf UCS 5.2, damit Sie weiterhin regelmäßige Updates, Sicherheitsfixes und eine moderne Plattform erhalten.

Die Maintenance für UCS 5.0 endet wie angekündigt

UCS 5.0 hat seinen Lebenszyklus planmäßig erreicht:

  • UCS 5.0 ist end-of-life.
  • Für UCS 5.0-10 endete die Maintenance am 5. Februar 2026.

Details zu den Maintenance-Zeiträumen finden Sie in der offiziellen Übersicht:
https://docs.software-univention.de/n/de/maintenance/ucs.html

Warum es wichtig ist, eine maintainte Version zu haben

Kurz gesagt: Mehr Sicherheit bei gleichzeitig geringerem Aufwand.

Mit UCS 5.2 bleiben Sie im Takt der regelmäßig ausgelieferten Sicherheits- und Plattform-Updates. Das reduziert operatives Risiko, vermeidet aufwendiges Einzelfall-Patching und schafft mehr Planbarkeit im Betrieb.

Die gebündelten Änderungen – inklusive Security-Updates und CVEs – finden Sie in den jeweiligen Changelogs der Patchlevel-Releases:

Warum UCS 5.2 der empfohlene Zielstand ist

Mit UCS 5.2 steht eine deutlich weiterentwickelte Plattform zur Verfügung, die nicht nur aktuelle Technologien integriert, sondern auch viele praktische Verbesserungen im Alltag bietet.

Ein zentraler Baustein ist die vollständige Integration von Keycloak, das die bisherigen Identity-Provider-Komponenten ersetzt. Des Weiteren ergeben sich deutlich erweiterte Möglichkeiten für Single Sign-on (SSO) und Authentifizierung – einschließlich OIDC, SAML und Kerberos sowie Unterstützung für Föderation und konditionale Authentifizierung.

Im täglichen Betrieb profitieren Administrator*innen von Verbesserungen wie der Typ-Validierung in UCR, die Konfigurationsfehler schneller sichtbar macht, sowie einer modernisierten Weboberfläche mit klarerer Navigation.

Seit UCS 5.0 sind zudem zahlreiche Feature-Highlights hinzugekommen, darunter OIDC für die UCS-Weboberfläche, eine optimierte selektive Synchronisation in der AD-Connection und Blocklisten im UDM.

Für Übergangsphasen wichtig: Gemischte Domänen mit UCS 5.0 und UCS 5.2 werden weiterhin unterstützt. Gleichzeitig erfolgt die Weiterentwicklung und Pflege neuer Funktionen ausschließlich auf dem 5.2-Zweig, der regelmäßig mit Patchlevel-Releases aktualisiert wird.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Blogbeitrag:
https://www.univention.de/blog-de/2025/02/univention-corporate-server-5-2/

Eine Übersicht, was seit UCS 5.0 hinzugekommen ist

Mit UCS 5.2 profitieren Sie von einer Vielzahl an Verbesserungen, die insbesondere im täglichen Betrieb großer und gewachsener Umgebungen spürbar sind:

Schnelleres Arbeiten in großen Verzeichnissen

Gerade in großen Umgebungen zählt jede Minute. UCS 5.2 beschleunigt das Arbeiten mit vielen Objekten und großen Gruppen deutlich. Änderungen im UDM erfolgen schneller, große Gruppen lassen sich stabiler verwalten und administrative Routineaufgaben benötigen insgesamt weniger Zeit.
Technische Details:

Klarere Ursachenanalyse im Betrieb

Wenn Systeme wachsen, entstehen typische Engpässe. UCS 5.2 erweitert die Diagnosemöglichkeiten und hilft Ihnen dabei, Ursachen für Performance-Probleme schneller zu identifizieren, gezielt zu beheben und reproduzierbar zu analysieren.
Technische Details:

Robustere Integrationen durch stabile Objekt-Referenzen

In integrierten Systemlandschaften sind stabile Zuordnungen entscheidend. UCS 5.2 führt dafür einen global eindeutigen Identifier ein. Das reduziert fragile Zuordnungen bei Umbenennungen oder OU-Wechseln, erleichtert Debugging in Connectoren und Logs und schafft eine saubere Basis für Integrationen.
Technische Details:

Mehr Komfort in gemischten AD-Umgebungen

Viele UCS-Landschaften arbeiten parallel zu Active Directory. UCS 5.2 macht solche Setups berechenbarer und stabiler. Verbesserungen im AD Connector sowie im Umgang mit komplexen Verzeichnisstrukturen erhöhen die Betriebssicherheit auch in anspruchsvollen Szenarien.
Technische Details:

Delegation statt Vollzugriff

Organisationen, die Administration auf mehrere Schultern verteilen möchten, profitieren von der in UCS 5.2-4 eingeführten delegativen Administration (Preview). Dadurch lassen sich Zuständigkeiten klarer abgrenzen, Voll-Admin-Rechte reduzieren und die Administration über OUs und Teams hinweg besser skalieren.
Technische Details:

Mehr Sicherheit bei Bedienfehlern

UCS 5.2 bringt einen Papierkorb-Mechanismus für zentrale Objektarten mit. Gelöschte Objekte lassen sich dadurch schneller wiederherstellen, Folgeschäden werden reduziert und der Aufwand nach versehentlichen Löschungen sinkt deutlich.
Technische Details:

Klare Plattformgrenzen und weniger Legacy-Ballast

Mit UCS 5.2-4 werden veraltete Komponenten gezielt abgekündigt, etwa der PXE-Server-Support. Das reduziert die zu pflegende Betriebsfläche und schafft klare Support-Grenzen, während automatisierte Installationen weiterhin über Installationsprofile möglich bleiben.
Technische Details:

Was Sie jetzt tun sollten

Wenn Sie aktuell noch UCS 5.0 einsetzen, empfehlen wir, zeitnah die nächsten Schritte zu planen:

  • Planen Sie das Upgrade auf UCS 5.2.
  • Prüfen Sie Ihre Apps, Integrationen und individuellen Anpassungen auf Kompatibilität.
  • Falls Sie SSO einsetzen: Führen Sie vor dem Upgrade die Migration auf Keycloak durch.

Hilfreiche Hinweise und Austauschmöglichkeiten finden Sie hier:
https://help.univention.com/t/ucs-5-2-0-wurde-veroffentlicht/23808

Weiterführende Links

 

Mit dem Wechsel auf UCS 5.2 sichern Sie nicht nur den fortlaufenden Support, sondern profitieren auch von einer modernen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Plattform.

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