Die Bedeutung Digitaler Souveränität ist bei den IT-Verantwortlichen von Bund, Ländern und Kommunen sowie den politischen Parteien bewusst. Es gibt eine breite Zustimmung, dass Verwaltung und Staat die Unabhängigkeit bei der Wahl der richtigen IT-Lösungen nicht verlieren dürfen, Gestaltungsfähigkeit und Einfluss auf die Weiterentwicklung behalten wollen und dass Daten und Identitäten unter eigener Hoheit bleiben müssen.

Und es ist viel in Bewegung gekommen: In den Parteiprogrammen sowie im Koalitionsvertrag ist die Forderung nach Digitaler Identität verankert. Das Innenministerium und eine große Zahl von Ländern hat im September eine Initiative für einen souveränen IT-Arbeitsplatz gestartet und mit dPhoenix Suite steht ein Open-Source-Lösungsstack für einen webbasierten Office Arbeitsplatz bereit.

In unserem virtuellen Event „Der digital souveräne Arbeitsplatz für den Public Sector“ wollen wir diese Entwicklungen in einer Reihe von Vorträgen ausleuchten und ein Forum für den Austausch zwischen IT-Verantwortlichen von Bund, Ländern und Kommunen für die weitere Strategie bieten. Es erwartet Sie unter anderem ein Vortrag zur dPhoenixSuite 2.0 von Dr. Johann Bizer (Vorsitzender des Vorstandes Dataport AöR), ein spannender Anwenderbericht über Schleswig-Holsteins Weg zu einer frei gestaltbaren digitalen öffentlichen Verwaltung von Tobias Goldschmidt (Staatssekretär Schleswig-Holstein) sowie einen Statusbericht zur Bund-Länder-Initiative „Souveräner Arbeitsplatz für die öffentliche Verwaltung“ von Andreas Reckert-Lodde (BMI).

Datum: 26.01.2022, 13:00 Uhr – 16:30 Uhr

Die Anmeldung ist kostenfrei.