Synchronisation und Replikation mit Samba Active Directory

In „Ausfallsicherheit und Lastverteilung durch LDAP-Replikation“ habe ich mich auf die Beschreibung des OpenLDAP-Verzeichnisdienstes von UCS konzentriert. OpenLDAP nützt mir nur leider vergleichsweise wenig, wenn ich in meinem Netzwerk Windows-Systeme betreiben möchte, denn Windows spricht von Haus aus nicht das standardkonforme LDAP-Protokoll, sondern einen besonderen Dialekt, den Microsoft für sein Active Directory gewählt hat. Ich möchte beschreiben, mit welchen in Univention Corporate Server integrierten Technologien wir diesem Umstand begegnen und gehe dabei näher auf eine Replikation via Listener/Notifier für OpenLDAP, DRS-Replikation für das Active Directory und den „Univention S4 Connector“ ein, der zwischen beiden Welten synchronisiert.

Das Ende der Linearität, git-Einführung im Professional Services

git-ucs-branches-releases-commands_enSeit einigen Wochen setzen wir im Professional Services Team von Univention sehr erfolgreich git zur Versionskontrolle für unsere Projekte ein. Im Folgenden möchte ich unsere Entscheidung git einzusetzen ein bisschen weiter ausführen, von den ersten, frischen Erfahrungen berichten und einen Ausblick auf die noch offenen Baustellen geben. Vielleicht bekommen Sie für Ihre eigenen Projekte die eine oder andere Anregung oder haben Ideen für uns, wie wir Anforderungen mit git noch besser umsetzen können.

TL;DR

  • Die Migration von SVN zu git und die Nutzung von git als Werkzeug im produktiven Arbeitsablauf sind sehr gut gelaufen.
  • Die Herausforderungen bei der professionellen Einführung sind erheblich, insbesondere in der Vorbereitung des koordinierten Arbeitsablaufs.

Arbeiten unterwegs – Auf dem Sprung mit UCS

Arbeiten unterwegsAls Manager von Univention North America bin ich beruflich viel unterwegs. Freies WLAN und mobiles Internet überbrücken inzwischen die Distanz zwischen Büro, Flughafen-Lounges und Hotels, aber die Verbindungen sind oft langsam und überlastet.

Natürlich lassen sich Bürodokumente von unterwegs bearbeiten. Die Synchronisierung mit dem Büro oder das gemeinsame Bearbeiten mit Kollegen bieten aber allerdings immer noch gewisse hürden. Das gilt insbesondere, wenn man Aspekte wie die Sicherheit der Daten, ihre Übertragungswegs und den Zugangs zum Firmennetzwerk, oder das Reisen über mehrere Zeitzonen hinweg bedenken muss.

Aber natürlich sind Anforderungen auf Reisen nicht der einzige Grund, warum jemand sich für diese Aspekte interessieren könnte. Denn Synchronisierung und Zusammenarbeit sind auch für Teams, die auf verschiedene Orte verteilt sind, oder für Kollegen, die oft von zu Hause arbeiten, wichtig. Und kein Administrator findet gerne heraus, dass ein Mitarbeiter vertrauliches Firmenwissen auf einen Cloud-Service geladen hat, weil die Einbindung von Tablets oder Smartphones und Collaboration nicht oder nur kompliziert funktionieren.

Erweiterte Attribute über die Univention Management Console

Mein Name ist Marcel Rehberg. Ich bin 20 Jahre alt und Auszubildender im Professional Services bei Univention.

Am 1. September 2014 hatte ich mit meiner Ausbildung begonnen und bin somit am Ende meines ersten Ausbildungsjahres angekommen. In dieser lehrreichen Zeit konnte ich mich bereits in den verschiedensten Bereichen bei Univention austoben und habe u. a. ein Einführungsvideo zum Thema „Erweiterte Attribute über die Univention Management Console“ für unseren YouTube Kanal erstellen dürfen.

Ich freue mich sehr, Ihnen darin zu erklären, wie Sie ganz einfach erweiterte Attribute über die Univention Management Console erstellen können. Schon mit wenigen Schritten können Sie die standardisierten Benutzerkonten-Vorlagen mit Hilfe von erweiterten Attributen auf Ihre Bedürfnisse anpassen.

Ausfallsicherheit und Lastverteilung durch LDAP-Replikation

LDAP Verzeichnis mit UCS

Schon mit wenigen Mitarbeitern ist die einzelne Verwaltung von Benutzeraccounts für diverse Anwendungen und zugehörige Zugriffsrechte sehr zeitaufwändig. Spätestens wenn sich Zuständigkeiten ändern oder neue Mitarbeiter hinzukommen entsteht schnell ein Wildwuchs bei der IT-Infrastruktur, der nicht nur zeitraubend, sondern auch mit der Zeit immer unsicherer wird. Eine häufige Folge: Die Verwaltung der Benutzer und deren Berechtigungen wird irgendwann vernachlässigt. Je größer das Unternehmen wird, desto bedenklicher und fahrlässiger wird solch eine wild gewachsene Infrastruktur. Um die eigene IT wieder unter Kontrolle zu bringen schafft eine zentrale Benutzerverwaltung in Form eines Identity-Management-Systems Abhilfe.

Herzstück eines Identity-Management-Systems ist oftmals ein sog. LDAP-Verzeichnisdienst, der auch in unserem Univention Corporate Server integriert ist. LDAP steht für Lightweight Directory Access Protocol, bezeichnet also erstmal nur das Protokoll, wobei umgangssprachlich auch gerne von „dem LDAP“ gesprochen wird, wenn eigentlich der LDAP-Verzeichnisdienst gemeint ist.

QNAP Server mit UCS und Zarafa erweitern. Oder ist das overpowered?

QNAP LogoDie Digitalisierung schreitet nicht nur im Arbeitsumfeld stetig voran. Auch zu Hause gibt es immer mehr digitale Endgeräte. Bei einer vierköpfigen Familie oder Wohngemeinschaft kann da eine beachtliche Anzahl von Geräten und Anwendungen zusammenkommen. Noch umfassender wird es dann mit Besuchern, die im Zweifelsfall einen Film auf dem Fernseher abspielen oder den Drucker benutzen möchten. Regelrecht komplex wird es, wenn die digitalen Endgeräte miteinander interagieren sollen. Dann unterscheiden sich die Anforderungen oft nicht mehr von dem eines kleinen Unternehmens und es bedarf schnell umfassenderer Funktionen.

Viele haben bereits einen kleinen Homeserver zu Hause, auch wenn dieser vielleicht nicht als solcher wahrgenommen wird. Boxen wie QNAP, Synology und andere werden als zentrale File-Ablage oder als Medienserver verwendet. Tatsächlich können diese kleinen Boxen aber mehr, als man denkt. Also warum nicht vorhandenes Potenzial nutzen?