Reisebüro Fahrenkrog

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Anwender

Das Unternehmen Reisebüro Fahrenkrog Touristik & Business Travel GmbH & Co KG ist an acht Standorten mit rund 80 Mitarbeitern in Schleswig-Holstein und Bremen vertreten.
Die Herausforderung war eine veraltete IT-Umgebung mit Windows Small Business Server ohne zentrale Administration, Benutzerverwaltung und Backup, sowie veraltetes und eingeschränktes Exchange abzulösen.

Anforderungen

  • anpassbare, offene IT-Infrastruktur zu günstigen Kosten

Lösung

  • UCS mit zwei Servern in Kiel und Bremen
  • NAS mit Benutzerdprofilen und Dateisystem in den weiteren Server-losen Filialen
  • Kopano-Groupware, Bareos-Backup, Nextcloud Private Cloud Storage

Fazit

Durch die Einführung von UCS haben sich die Kosten für Support und die Ausfallzeiten deutlich verringert. Die Anwenderakzeptanz ist gestiegen, denn das zentrale ID-Management und die Einführung von Roaming Profiles haben die Arbeit erheblich vereinfacht. Dies gilt insbesondere für die Filialen mit Publikumsverkehr, wo Mitarbeiter öfter die Arbeitsplatzrechner wechseln. Auch der Wechsel von Mitarbeitern zwischen Filialen ist jetzt einfacher zu handhaben und lässt sich von einer zentralen Stelle aus managen.

Das norddeutsche Reisebüro Fahrenkrog wollte seine veraltete Windows-Umgebung nicht einfach aktualisieren. Um eine anpassbare und offene IT-Infrastruktur zu bekommen, entschied sich das Unternehmen für Univention Corporate Server.

Rund 80 Mitarbeiter hat das Kieler Reisebüro Fahrenkrog mit seinen acht Filialen in Schleswig-Holstein und Bremen. Für ein Unternehmen dieser Größe nutzte es seit rund einem dutzend Jahren eine schon typische Lösung: Windows-Arbeitsplätze und im Backend Windows Small Business Server 2003 mit Exchange. Teilweise waren File-Server mit Ubuntu im Einsatz.

Diese historisch gewachsene Landschaft war sehr zerklüftet. Es gab keine zentrale Administration; Tagesprobleme waren Sache des Geschäftsführers und IT-affiner Mitarbeiter, notfalls musste ein Dienstleister eingreifen. Exchange, ohnehin nur für wenige Benutzer nutzbar, war ebenso veraltet wie das Server-System. Es existierten keine Benutzerprofile, kein verteiltes Backup und keine Cloud-Anbindung.

Das führte zu steigendem Wartungsaufwand und zu erhöhten Ausfallzeiten. Bei der Suche nach einer Alternative waren modernere Windows-Server-Versionen aus Kostengründen ausgeschieden. Aus dem gleichen Grund kam auch eine komplette Auslagerung der IT an einen Dienstleister nicht in Frage. Gegen diese Lösung sprach darüber hinaus der Verlust der Herrschaft über die eigenen Daten. Das Ziel war eine offene IT-Infrastruktur, die sich besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen ließe. Die Wahl fiel schnell auf Univention Corporate Server (UCS), nicht nur, weil das auch die kostengünstigste Lösung darstellte.

Logo Files per HourDer Dienstleister Files Per Hour richtete UCS mit der Groupware Kopano auf zwei Servern ein. Die Migration von einzeln, lokalen Benutzerkonten auf IT-Management geschah nach und nach während des laufenden Geschäftsbetriebs. Auch der Umzug von zuvor sechs Exchange-Benutzern auf POP3-Postfächer für alle Mitarbeitern fand im Live-Betrieb statt – ohne dass es zu Ausfällen im Mailverkehr gekommen wäre.

Dass es zuvor kein zentrales Benutzermanagement gegeben hatte, erwies sich bei der Migration als Herausforderung. Die Benutzerdaten lagen gar nicht oder verstreut auf verschiedenen Systemen vor. Bisher hatten sich die Mitarbeiter mit einem Passwort für alle bei einem einzigen lokalen Benutzerkonto angemeldet. Daher war bei der Migration dieses lokale Mehrbenutzerprofil auf mehrere Domänen-Benutzerprofile aufzuteilen. Dafür kam das Tool „Windows Easy Transfer“ zum Einsatz; allerdings waren auch damit noch manuelle Nacharbeiten notwendig.

In der neuen Konfiguration agieren zwei UCS-Server an den Standorten Kiel und Bremen. Hinzu kommt jeweils ein NAS als Domänenmitglied in Filialen ohne eigenen Server mit Benutzerprofilen und Dateisystem. Die Kopano-Groupware, Bareos-Backup und Nextcloud laufen jeweils in virtuellen Maschinen.

Fazit: Kosteneinsparungen und bessere Performance und Usability

Durch die Einführung von UCS haben sich die Kosten für Support und die Ausfallzeiten deutlich verringert. Die Anwenderakzeptanz ist gestiegen, denn das zentrale ID-Management und die Einführung von Roaming Profiles haben die Arbeit erheblich vereinfacht. Dies gilt insbesondere für die Filialen mit Publikumsverkehr, wo Mitarbeiter öfter die Arbeitsplatzrechner wechseln. Auch der Wechsel von Mitarbeitern zwischen Filialen ist jetzt einfacher zu handhaben und lässt sich von einer zentralen Stelle aus managen.

Eine Erweiterung der Umgebung ist bereits angedacht. Icinga soll Prozesse, Dienste und Hosts überwachen. Ferner ist die Einrichtung einer Chat-Lösung und der Aufbau einer E-Mail-Archivierung vorgesehen.