“Ich wusste gar nicht, worauf ich mich da einlasse”

Interview mit Mirac: Linux Support Engineer

Als ich unseren neuen Kollegen Mirac bat, ein paar Fragen zum Arbeiten als Linux Support Engineer bei Univention zu beantworten, hab ich mit dieser Aussage nicht gerechnet. Lies selbst, welche Beweggründe hinter dieser Aussage stecken. Wir wünschen dir viel Spaß dabei!

Du arbeitest seit zwei Monaten bei Univention. Was hat dich dazu motiviert, dich als Support Engineer bei uns zu bewerben?

Das Motto „be open“ hat mich neugierig gemacht und ich habe mich gefragt, ob es so ein Unternehmen wirklich geben kann. Das musste ich dann einfach selbst herausfinden. Ich wusste gar nicht, worauf ich mich da einlasse. 🙂

Ich wollte deshalb unbedingt im Support für Univention arbeiten, weil es mein Wunsch ist, anderen Menschen durch mein Wissen und Können zu helfen. Genau das kann ich hier mit voller Leidenschaft ausleben.

Was macht deinen Arbeitsalltag im Support spannend?

Ganz viele Dinge. Die verschiedenen Programme und Systeme, die bei unserem Produkt Univention Corporate Server (UCS) zum Einsatz kommen, zu verstehen und nutzen zu können. Außerdem finde ich die Problemfälle der Kunden sehr spannend. Fehlermeldungen zu verstehen und dann eine Lösung für den Kunden zu erarbeiten, ist für mich extrem interessant. Ich erweitere dadurch ständig mein Wissen und kann dieses dann wieder für Verbesserungen im Support und für Univention nutzen. Ich liebe es, zu lernen und mit diesem Wissen andere zu unterstützen und etwas zu bewegen.

Wie sieht ein klassischer Arbeitsalltag für dich aus?

Ein ganz normaler Tag beginnt damit, zu überprüfen, ob neue Tickets eingegangen sind, und diese zu analysieren. Bei ausreichendem Wissensstand kann ich sie direkt bearbeiten, ansonsten suche ich über unsere Helpdesk-Artikel bzw. -Handbücher und Bug-Reports nach Lösungen. Hat das keinen Erfolg ergeben, schreibe ich die Problemfälle in die jeweiligen Channels unseres internen Chats. Hier werde ich immer unterstützt und bekomme in den allermeisten Fällen eine passende Rückmeldung.

Falls ausnahmsweise wirklich keine Lösung gefunden wird, wenden wir uns an die Entwickler-Sprechstunden. Dort erarbeiten wir dann mit den Entwicklern zusammen Lösungen für die jeweiligen Probleme. Bei komplexen Problemen erstellen wir im Anschluss eigene Helpdesk bzw. Knowledge Base Artikel, um Kunden Informationen proaktiv zur Verfügung zu stellen. Mit anderen Worten ausgedrückt: Voller Ehrgeiz stürme ich jeden Tag ins hoch modernisierte Office und erweitere meine Skills. 🙂

Was zeichnet für dich Univention aus?

Be open and have a free spirit. Das Gefühl, so offen und herzlich jeden Tag aufs Neue aufgenommen zu werden, ist nicht in Worte zu fassen. Das Beeindruckende für mich an Univention ist auch die Vision und Passion hinter dem Produkt.  Diese Art und Weise zu denken, sehe ich so zum ersten Mal in einem Unternehmen.

Was macht dir im Umgang mit unseren Kunden am meisten Spaß?

Die Problemfälle selbst und das Erarbeiten einer Lösung, wodurch ich mein Wissen und meine Erfahrungen stetig erweitere. Da UCS so umfangreich ist und unsere Kunden aus sämtlichen Bereichen kommen, haben sie natürlich auch die verschiedensten Probleme. Das macht dann einfach Spaß.

Wie lief dein Bewerbungsprozess ab?

Mein Bewerbungsprozess war wirklich sehr informativ und modern gestaltet. Wir haben uns direkt geduzt, wodurch mir die gesamte Nervosität und Aufregung genommen wurde. Ich fand es auch gut, dass mithilfe einer Testaufgabe entschieden wurde, ob das Gespräch mit dem Teamleiter stattfinden würde oder nicht. Das hat mich umso mehr angespornt, alles zu geben und mich selbst zu beweisen.

Wie empfandest du das Onboarding?

Das Onboarding war für mich ziemlich lawinenartig. Als Quereinsteiger war es eine Herausforderung für mich, die ich unbedingt meistern wollte. Auch jetzt stecke ich noch mitten in der Einarbeitung. Sie ist einerseits sehr durchdacht und geplant, andererseits aber auch flexibel. Mein Team nimmt auf mein Lerntempo Rücksicht und geht auch auf meine Vorschläge und Wünsche ein. Ich werde insgesamt sehr offen und herzlich behandelt, was für mich etwas ganz Besonderes ist.

Hast du feste Ansprechpartner, wenn du Hilfe benötigst?

Ja, die habe ich. Beginnend mit meinen Support-Teammitgliedern und unserem Teamleiter, über unsere HR Abteilung, die wirklich immer ein offenes Ohr für mich hat, und ganz besonders mein Mentor, der sich all meinen Fragen, Ideen und Problemen annimmt.

Wie kannst du dich in deiner Rolle als Support Engineer entwickeln?

Zurzeit befinde ich mich in der Einarbeitungsphase, die sehr vielversprechend verläuft. Wie sich meine Rolle konkret entwickelt, hängt davon ab, was ich daraus mache. Ich werde meine Kenntnisse in den nächsten Jahren immer weiter ausbauen und mich dadurch immer weiter in Richtung Senior Support Engineer entwickeln. Dabei werde ich durch interne und externe Schulungen unterstützt.

Des Weiteren gibt es immer die Möglichkeit, in andere Bereiche hineinzuschnuppern und bei ernstem Interesse auch die Abteilung zu wechseln, z.B. in die Interne IT.

Was sollten Leute aus deiner Sicht mitbringen, wenn sie im Support arbeiten möchten?

Freude daran, sich selbst Wissen anzueignen, Probleme zu verstehen und Lösungen zu erarbeiten. Außerdem Interesse an verschiedenen Programmen bzw. Systemen, die Liebe zu Linux und im Idealfall zu Open Source.

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Kommentare

  1. Moin Moin,

    Ich hatte vor zwei Wochen auch ein Supportcase, welcher von Mirac bearbeitet wurde und kann nur Gutes berichten. Freundlich und angagiert, offen und direkt in der Kommunikation. Ich hatte das Gefühl, da will jemand mein Problem lösen bzw. Mich bei der Problemlösung unterstützen. So muss das sein. Ich habe zwar erst seit „kurzem“(4 Monate) wirklich mit UCS zu tun, aber bin schon jett 100% vom Produkt überzeugt und die POSTIVEN Erfahrungen mit dem Support-Team sind definitiv einer der Gründe. Das kenne ich bei anderen Softwareanbietern ganz anders. Weiter so!

    LG Max

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