„Ich finde es wichtig, dass Entwicklerteams auch mit Frauen besetzt sind.“

Inside Blog Monika

Bei Univention ist es selbstverständlich, dass Frauen in der Entwicklung arbeiten und Leitungspositionen innehaben. Unser bestes Beispiel dafür ist Monika. Als Head of Software Engineering verantwortet sie den Bereich der Softwareentwicklung samt Produktentwicklung und -maintenance sowie Neu- und Weiterentwicklungen. Im Interview spricht sie u. a. über Vielfalt in Teams, erste Berührungspunkte mit Open Source Software und den Stellenwert von Offenheit in der Kommunikation.

Hallo Monika! Was sind deine Zuständigkeitsbereiche und welche Prozesse verantwortest du?

Ich verantworte den Bereich der Softwareentwicklung. Dazu gehört unsere Produktentwicklung mit der Maintenance für unsere Produkte und der Neu- und Weiterentwicklung von Features, Weiterentwicklungen im Auftrag von Kunden sowie die Mitarbeit in diversen Projekten.

Als Head of Software Engineering kümmere ich mich überwiegend um organisatorische Themen wie die Erstellung unserer Umsetzungsplanung für das nächste Quartal oder die Gestaltung der Schnittstellen mit den anderen Bereichen von Univention – und um alles, was meinen Teams hilft, bei ihren Arbeiten voran zu kommen.

Ein ganz wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, den Kontakt zu meinen Mitarbeiter*innen zu halten und ein offenes Ohr für sie zu haben, mit ihnen über ihre Weiterentwicklung zu sprechen und diese gemeinsam zu verfolgen.

Wie viele Mitarbeiter*innen gibt es in deinen Teams?

In den von mir betreuten Teams arbeiten insgesamt 30 Personen. 19 davon sind festangestellt, darüber hinaus gehören noch einige Auszubildende, Student*innen und Freelancer zu uns.

Die Personen arbeiten an unterschiedlichen Standorten: Bremen, Leipzig, Berlin, im Home Office deutschlandweit und seit fast einem Jahr haben wir auch Kolleg*innen in Serbien und Spanien.

Gibt es Besonderheiten, als Frau in der eher Männer dominierten
IT-Branche zu arbeiten?

Ich habe die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen immer als angenehm sachlich und zielführend empfunden. Schon im Studium habe ich mehr mit Männern als mit Frauen zusammengearbeitet. Dadurch ist es sehr schnell selbstverständlich geworden und ich habe es später gar nicht mehr bewusst wahrgenommen. Ich bin gespannt, was die Männer antworten, wenn sie gefragt werden, was die Besonderheiten sind, mit einer Frau zusammenzuarbeiten.

Ich finde es wichtig, dass Entwicklerteams auch mit Frauen besetzt sind. Es geht dabei um Vielfalt und Ausgeglichenheit. Ich möchte nicht zu stark verallgemeinern, meine aber über die Jahre festgestellt zu haben, dass Frauen anders kommunizieren, wodurch im Team andere Dynamiken entstehen und auch Problemaspekte genannt werden, die für die Lösung einer Aufgabe wichtig sind. Frauen fällt es manchmal leichter, das Gesamtteam im Blick zu behalten, sie sorgen damit für einen besseren Überblick, wer woran arbeitet und wie die einzelnen Arbeitsstränge zusammenlaufen.

Wie kamst du in Berührung mit Open Source Software und welche Erfahrungen hast du damit vor deiner Tätigkeit bei Univention gemacht?

Vor Univention hatte ich wenig Berührungspunkte mit Open Source Software. Ich habe mein ganzes bisheriges Berufsleben in der IT in der Gesundheitswirtschaft gearbeitet. Dort geht es zwar viel um Vernetzung, z. B. der Leistungserbringer, aber die Branche ist geprägt von proprietärer Software. Ich kenne also viele daraus entstandenen Hürden aus eigener Erfahrung und ich habe es so empfunden, dass der Weg zu echter Vernetzung, von der Ärzt*innen und Patient*innen einen spürbaren Mehrwert haben, bisweilen langwieriger und schwieriger ist als notwendig.

Die digitale Souveränität der Hausärzt*innen ist meiner Meinung nach, Stand heute, sehr eingeschränkt: viele scheuen sich, ihr Praxisverwaltungssystem zu wechseln, aus Angst, dass die Daten nicht korrekt und vollständig ins neue System überführt werden.

Was sind deine Erfahrungen bei der Arbeit bei Univention?

Was Univention für mich besonders auszeichnet, ist die Offenheit, mit der auch in schwierigen Situationen agiert wird, nicht nur intern, sondern auch mit unseren Kund*innen und Geschäftspartner*innen. Die Probleme werden dadurch noch nicht unbedingt gelöst, aber es legt die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und die wiederum ist notwendig, um die bestmöglichen Lösungen zu finden.

Mich begeistert besonders, wie sehr sich die Entwickler*innen mit unseren Produkten identifizieren und wie viel Engagement, Begeisterung, Hirnschmalz und Herzblut sie hineinstecken.

Eine Herausforderung, die im letzten Jahr herausgestochen ist, ist das Wachstum von Univention. Für die Softwareentwicklung bedeutete das, dass wir in sieben Monaten neun neue Kolleg*innen bekommen haben. Dazu kam der Wechsel auf Englisch in den regelmäßigen Teammeetings. Die Einarbeitung der neuen Entwickler*innen stellte insbesondere für die erfahrenen Kolleg*innen eine zusätzliche Herausforderung im Tagesgeschäft dar. Ich bin stolz darauf, wie sie dies alles gemeistert haben.

Erzähl gerne etwas über dein außerberufliches Engagement und über deine Interessen.

Wie es oben schon anklang: ich interessiere mich sehr für die Weiterentwicklung von Individuen und Organisationen, Agilität, Organisation in der Komplexität, New Work.

Als Ausgleich zur Arbeit bin ich gerne mit meinem Hund unterwegs. Wir genießen die Natur und ich bin immer wieder fasziniert davon, wie Hunde mit uns und untereinander kommunizieren.

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Irene Weingart ist seit Februar 2019 bei Univention. Sie ist verantworlich für den Bereich Recruiting und beantwortet dir alle Fragen rund um den Bewerbungsprozess sowie das Arbeiten bei Univention.

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