Länderübergreifende Projektgruppe entwickelt IT-Managementlösung für Schulen

Im Projekt „FUKITS“ hat der Bremer Softwarehersteller Univention gemeinsam mit Schulbehörden, Schulen und IT-Dienstleistern eine Lösung entwickelt, um den Einsatz von IT im Schulunterricht effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Die Lösung ermöglicht es, Software für spezifische Unterrichtsszenarien als virtualisierte Clients vorzukonfiguieren, die dann je nach Bedarf vom Lehrer ausgewählt und auf den Endgeräten ausgeführt werden können. Die im Projekt entwickelte Open Source Lösung macht teure Server-Infrastruktur überflüssig und steht Schulen und Schulträgern als kostenlose Erweiterung zu der Schul-IT-Lösung UCS@school zur Verfügung.

Bremen, 8. April 2014. Ziel des Projekts „FUKITS“ war es, eine praxistaugliche Lösung zu entwickeln, mit der schnell und kostengünstig verschiedenste, in unterschiedlichen Unterrichtssituationen benötigte IT-Umgebungen ausgewählt und im Wechsel verwendet werden können. An dem Projekt waren neben der Firma Univention, deren Schul-IT-Lösung UCS@school in zahlreichen Bundesländern und in einigen Kantonen der Schweiz zum Einsatz kommt, unter anderem die Bildungsbehörde in Bremen, ein kommunaler IT Dienstleister sowie berufsbildende Schulen in der Schweiz beteiligt.

Um die für die verschiedenen Fächer und Jahrgangsstufen benötigten Softwarekonfigurationen unabhängig voneinander verfügbar zu machen, bietet sich der Einsatz von Desktop-Virtualisierungslösungen an. Diese benötigen aber kostspielige Serverlandschaften und hohe Bandbreiten bei der Netzversorgung, was gerade in ländlichen Gebieten problematisch ist. Darüber hinaus bringt der Einsatz von Remote-Desktop-Protokollen Schwächen im Bereich grafikintensiver Anwendungen, die im Schulbereich immer häufiger benötigt werden, mit sich.

Im Projekt „FUKITS“ haben die Beteiligten deshalb einen Ansatz gewählt, bei dem die jeweils benötigten Softwarepakete als virtuelle Maschinen direkt auf den Endgeräten der Schüler betrieben werden. Über eine Erweiterung der Klassenraumverwaltung kann der Lehrer zum Unterrichtsbeginn die jeweilige Softwarekonfiguration mit den benötigten Anwendungen, Rechten und sogar dem Betriebssystem auswählen und starten. Zusätzlich stehen Funktionen wie zur Kontrolle des Zugriffs auf Internet- oder Druckdienste oder das Monitoring der Schülerdesktops zur Verfügung. Da die einzelnen virtuellen Maschinen direkt auf den Clients in den Klassenräumen betrieben werden, ist der Einsatz einer teuren und verwaltungsaufwändigen Serverinfrastruktur überflüssig und auch grafikintensive Anwendungen werden flüssig dargestellt. „FUKITS“ basiert auf der IT-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS) für Server- und Domänenmanagement und Univention Corporate Client (UCC), womit die Clients betrieben und zentral verwaltet werden können.

Bei „FUKITS“ handelt es sich um eine Open Source Lösung, die Schulen kostenlos als Erweiterung von UCS@school nutzen und testen können. Univention lädt Schulen und Bildungseinrichtungen ein, sich an der Weiterentwicklung der Lösung zu beteiligen.

Weitere Informationen
Eine ausführliche Dokumentation zu dem Projekt, das von der Wirtschaftsförderung Bremen unterstützt wurde, findet sich auf den Webseiten von Univention unter: http://wiki.univention.de/index.php?title=FUKITS

Über Univention
Univention ist ein führender europäischer Anbieter von Open Source-Produkten für den wirtschaftlichen Betrieb und die effiziente Verwaltung von IT-Infrastruktur. Kernprodukt ist die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit integrierten Open Source-Lösungen für das Identity- und Infrastruktur-Management, die auch in anspruchsvollen Umgebungen eine effiziente und zentral gesteuerte Verwaltung ermöglicht. Auf USC aufbauende Lösungen für die plattformübergreifende Verwaltung von Thin Clients, Unterstützung für Linux-Desktops sowie eine integrierte Virtualisierungslösung ergänzen das Kernprodukt. Diese Komponenten integrieren sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, reibungslos in vorhandene Infrastrukturen und erlauben einfache Migrationen. Eine große Zahl von Softwareherstellern stellt für den Betrieb mit UCS optimierte Pakete zur Verfügung, die sich nahtlos in das UCS-Management-system einfügen. UCS ist damit die optimale Open Source-Integrationsplattform für IT-Infrastrukturbetrieb und -management.

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