Die Frankfurter Allgemeine skizziert, wie sich europäische Unternehmen von der Vormacht der Cyber-Konzerne aus dem Silicon Valley emanzipieren könnten. Die Dringlichkeit des Themas liege in seinen Ausmaßen begründet: So würden durch die Datensammlung ökonomische Spielregeln definiert und nicht zuletzt die europäische Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit eingeschränkt. Die Bedeutsamkeit unterstreicht auch unser CEO Peter Ganten, der in dem Artikel mehrfach zitiert wird:

Ohne digitale Souveränität können eine innovative und wettbewerbsfähige Volkswirtschaft, eine freie Forschung, eine mündige, partizipatorische Gesellschaft und ein moderner vernetzter Staat nicht funktionieren, geschweige denn in Zukunft gedeihen

Auch lasse die Dominanzstellung der Konzerne keinen Raum für neue Mitbewerber mit alternativen Lösungen:

Jeder neue Datensatz, der in einem der großen Datensilos landet, hilft der jeweiligen Plattform dabei, ihre Algorithmen kontinuierlich zu verfeinern und so ihren Wettbewerbsvorteil noch weiter auszubauen

Dennoch liege in globaler Zusammenarbeit ein großes Potenzial für den Markt, was sich insbesondere in der Open-Source-Bewegung zeige. Deswegen dürfe die digitale Unabhängigkeit nicht die Isolation Europas bedeuten:

Es geht bei der digitalen Souveränität keineswegs darum, sich landes- oder EU-weit abzuschotten und damit die meist gut funktionierende Arbeitsteilung aufzugeben

Den kompletten Artikel „Warum Europa sich digitale Souveränität erkämpfen muss“ von Carsten Knop vom 26.02.2020 finden auf faz.net.

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