Zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten wird in Schulen und Organisationen immer populärer. In diesem Beitrag und dem dazugehörigen Video möchten wir Ihnen deshalb einen ersten Einblick geben, wie Univention Corporate Server das Thema „Bring your own device“ (kurz BYOD) unterstützt.

Mit BYOD wird Menschen die Möglichkeit geboten, private Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets in ihre Unternehmen oder Schulen mitzubringen, um dort mit ausgewählten Applikationen arbeiten zu können. So können Lernen und Arbeiten viel flexibler gestaltet werden. Außerdem bietet BYOD den Vorteil, die Anzahl zu verwendender technischer Geräte auf ein persönliches Endgerät zu beschränken.

Weitere Informationen zu BYOD, den Anforderungen und Voraussetzungen, finden Sie in unserem Artikel Kurz erklärt: Bring Your Own Device (BYOD).

Weitere Vorteile durch BYOD

Für Unternehmen und Schulen wirkt sich der Gebrauch von privater Hardware positiv auf die Kosten aus, da mit BYOD die Anschaffung von organisationseigenen mobilen Geräten entfällt oder stark reduziert werden kann. Außerdem wirken sich die eigens mitgebrachten Geräte auch positiv auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Lehrkräfte bzw. Schüler aus, da die gewohnte Arbeitsumgebung effizienteres Arbeiten ermöglicht.

Herausforderungen von BYOD

BYOD stellt Organisationen jedoch auch vor Herausforderungen. Eine der Kernfragen ist zum Beispiel, welche Applikationen überhaupt von den mobilen Geräten verwendet werden sollen. Und wie sollen diese Applikationen bereitgestellt werden? Univention Corporate Server bietet hierfür über das in UCS integrierte Univention App Center über 80 Apps wie zum Beispiel die Groupwarelösungen Open-Exchange und Kopano oder die Cloud-Speicher ownCloud und Nextcloud an, die ganz leicht in die bestehende IT-Infrastruktur installiert und genutzt werden können.

Im Bereich der IT-Sicherheit muss obendrein gewährleistet werden, dass private Endgeräte von organisationskritischen Bereichen getrennt sind. Mit UCS und der Applikation RADIUS können sich Mitarbeiter, Lehrkräfte und Schüler mit ihrem bekannten Domänenkonto über ihre mobilen Endgeräte am WLAN authentifizieren. UCS ermöglicht darüber hinaus die Weiterverwendung der Zugangsdaten in den zur Verfügung gestellten Anwendungen, um ein Maximum an Sicherheit und Komfort zu erreichen.

Schaubild zu BYOD unter Univention Corporate Server/UCS@school

Nähere Informationen zu RADIUS, eine Anwendung, die sich vom klassischen Verteilen des einen WLAN Schlüssels distanziert und stattdessen mit einer LDAP-Authentifikation höhere Sicherheitsstandards setzt, finden Sie in unserem Artikel Kurz erklärt: RADIUS.

Abschließende Überlegungen

Die Bring your own Device Methode setzt ein klar formuliertes IT-Sicherheits- und Nutzungskonzept voraus, bevor es produktiv ausgerollt werden kann. Der Mehrwert einer solchen Methode kann inzwischen gut kalkuliert werden, da Kosten und Technologie heutzutage bekannt und erprobt sind. UCS bietet hier den großen Vorteil, dass es Schulen und Organisationen ein Identity- und Infrastruktur-Managementsystem zur Verfügung stellt, mit dem Bring Your Own Device in allen Aspekten sicher realisiert werden kann.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick in das Konzept BYOD unter UCS gegeben zu haben. Sollten Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf oder hinterlassen Sie eine Nachricht über das Kommentarfeld.

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