Aufbau einer effizienten IT-Infrastruktur mit zentralem Identity-Management an 261 Schulen in Köln

In Köln hat ein Großprojekt begonnen: der Aufbau einer einheitlichen zentralen Identity-Infrastruktur für alle Schulen. Damit soll u. a. die Softwareverteilung sowie die Administration durch den Schulträger in den nächsten Jahren erheblich vereinfacht und die Kölner Schulen fit für die Digitalisierung der Bildung gemacht werden.

Sichere digitale Identitäten zentral managen – Univention auf der didacta 2018

Ein breites Angebot an Ausstellern, Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden bot der Gemeinschaftsstand des Bündnis für Bildung, auf dem wir auf der didacta vom 20. bis 24. Februar als Aussteller vertreten waren. Das große Thema im Bereich didacta DIGITAL in Halle 13 stellten sicherlich die digitalen Möglichkeiten, zukunftsfähigen Unterricht zu gestalten, dar. Dabei reichte die dargestellte Themenpalette von multimedialen Smartboards bis hin zu interaktiven Lernplattformen aus der Cloud.

Tablets im Schulalltag effektiv mit Mobile Device Management (MDM) administrieren

Mit dem gestiegenen Interesse von Schulen am Einsatz von Tablets im Unterricht, stiegen 2015 die Anfragen beim Kreismedienzentrum Wildeshausen nach ausleihbaren Tablets stark an. Um den sicheren Betrieb der ausgeliehenen Geräte unabängig vom Standort zu garantieren, stand die Institution somit vor der Aufgabe, ein zuverlässiges zentrales Management der Tablets zu organisieren.

Ein händisches Gerätemanagement, bei dem die Geräte per USB – Kabel mit einem Laptop verbunden werden und dann einzeln die MDM – Konfiguration vorgenommenen wird, war aufgrund der Personaldecke des KMZ nicht möglich. Außerdem sollten die Geräte als Kofferlösung an die Schulen verliehen werden und eine Fernwartung möglich sein.

Pünktlich zur didacta 2018: Pre-Release von UCS@school 4.3

Wir freuen uns sehr, auf der didacta 2018 das Pre-Release von UCS@school 4.3 erstmals öffentlich vorzustellen. Mit seinen umfangreichen neuen Funktionen kann UCS@school Schulen und Schulträger noch besser beim Aufbau schulischer IT-Infrastrukturen unterstützen, verschiedenste digitale Bildungsangebote darin einbinden und alles zentral verwalten.

Ein Highlight der neuen Version 4.3 ist der automatisierte Datenimport aus gängiger Schulverwaltungssoftware. Damit gehört die Administration von Benutzerinnen- und Benutzerkonten in den Schulsekretariaten der Vergangenheit an. Durch einfach einzurichtende Internet-Schulportale erhalten Lehrende und Lernende zudem mit wenigen Mausklicks Zugriff auf alle von ihnen benötigten Ressourcen, Anwendungen und Lehrmaterialien und zwar unabhängig davon, ob der Zugriff aus der Schule, von zu Hause oder mit einem Mobilgerät erfolgt. Unterstützt wird dies durch ein anwendungsübergreifendes Single Sign-On für die Anwendungen. UCS@school generiert dadurch erhebliche Einsparpotenziale für Schulträger und Länder, findet unser CEO Peter Ganten.

IT Schul-Support durch Schulträger

Photo with different questions on it
Wenn man IT in Schulen ganzheitlich betrachtet, ist das Thema Schul-Support eines der ersten, das einem begegnet. Es stellt eine der entscheidenden Säulen dar, um LuL (Lehrerinnnen und Lehrer) und SuS (Schülerinnen und Schüler) eine sichere und verlässliche IT-Infrastruktur für zeitgemäße Bildung zu bieten.

Dieser Artikel soll Anregungen für Lösungsmöglichkeiten bieten. Kernbestandteil ist die Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit vielen Schulträgern und die Beschreibung von Beispielen aus der Praxis.

In wenigen Schritten zur individualisierten Portalseite

Das Univention Portal ist die zentrale Anlaufstelle, über die Benutzer auf ein Univention-System zugreifen. Hier finden sich Links zu installierten Anwendungen wie Webmail. Administratoren können aber zudem eigene Links zu externen Webseiten setzen. Nicht zuletzt findet sich hier auch ein Modul, mit dem Benutzer ihr eigenes Passwort ändern können.

Univention erlaubt es, die Startseite des Portals zu personalisieren – das sorgt bestenfalls nicht nur für die Einhaltung der eigenen Corporate Identity, sondern auch für eine bessere Identifikation der Anwender mit Univention. So ist es möglich, verschiedene Applikationen auf der Startseite zu platzieren, auf die die Benutzer direkt zugreifen können. Eine weitere Möglichkeit ist auf den ersten Blick noch auffälliger: Mit wenigen Schritten kann das Portal mit einem großflächigen Hintergrundbild und einem Portal-Logo bestückt werden. Dieses Feature können Domänen-Administratoren schnell und unkompliziert umsetzen.

Erweiterte Importfunktionen im UCS@school Identity Management

Aktuell gepflegte Benutzerkonten von Lehrkräften und Schülern und der einfache Import von Nutzerdaten sind Kernaufgaben von UCS@school. Im vergangenen Jahr sind wir deshalb in der Produktentwicklung einen weiteren, wichtigen Schritt gegangen und haben den Benutzerimport für alle Datenformate aus Schulverwaltungssoftware geöffnet sowie eine Unterstützung für schulübergreifende Benutzerkonten hinzugefügt.

Nun haben unsere Techniker ganz aktuell zwei weitere, wichtige Funktionen für die Importmechanismen von UCS@school entwickelt: Das grafische Benutzerimport-Modul, ehemals CSV-Import, wurde komplett neu entwickelt und eine REST-API wurde erstellt (REST steht hier für Representational State Transfer, eine Webservice-Schnittstelle für verteilte Systeme), über die Importfunktionen auch über HTTP zur Verfügung stehen.

Beide Funktionen befinden sich zur Zeit noch im Beta-Test und wir freuen uns über jedes Feedback. Wenn Sie Interesse haben, am Beta-Test teilzunehmen, schreiben Sie bitte kurz eine Mail an sales@nullunivention.de oder rufen uns unter 0421/22232-0 an.

WLAN für Schulträger (BYOD/GYOD)

Dass das Thema WLAN für Schulträger nach wie vor drängend ist, zeigte im September einmal wieder eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zur „Digitalisierung an Schulen: Der Geist ist willig, das WLAN schwach“. In dieser gab nur jede dritte Lehrerkraft an, dass sie mit der WLAN-Qualität zufrieden sei. Jede Fünfte gab sogar an, dass es an ihrer Schule gar kein WLAN gibt.

Das Professional Service Team von Univention arbeitet nun schon seit Jahren am flächendeckenden Ausrollen von WLAN-Umgebungen. Nicht nur an Einzelschulen sondern auch schul- und sogar stadtübergreifend, wie zum Beispiel in kommunalen Bibliotheken. Eine Vision, die sich mittelfristig verwirklichen ließe, wäre für Schulträger die automatische Teilnahme an Education Roaming kurz eduroam, einer Initiative für einen freien Internetzugang an Bildungseinrichtungen.

Datenschutzkonforme Einführung von Office 365 für Fuldaer Schulen

Foto vom Rathaus in Fulda

Der Magistrat der Stadt Fulda ist für die Betreuung und den Betrieb der IT für 23 Schulen in Fulda – davon 2 berufliche Schulen und 2 Gymnasien – mit 13.000 Schülern und 1.000 Lehrkräften zuständig.

Anders als im übrigen Hessen profitieren wir als kleiner städtischer Schulträger von einem gut ausgebauten, stadteigenen Glasfaser-Netzwerk. Ein Großteil der Schulen sind an das stadtweite Glasfasernetzwerk angebunden. So konnten wir schon früh auf den dezentralen Einsatz von Servern in den Schulen verzichten und stattdessen auf ein zentrales IT-Konzept setzen. Daher läuft die komplette Schul-IT in Fulda auf zentralen Servern, die bei uns in der Verwaltung stehen. Auf ihnen läuft eine von uns selbst aufgebaute Active Directory Domäne mit zentralen Domänen Controllern, an denen eine Terminalserverfarm bestehend aus Windows und Citrix Servern und die zentralen Fileserver angebunden sind.

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