Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Aufbau einer verteilten Serverumgebungen als wirksamer Schutz gegen Ausfälle und Attacken

Die gehäuften Ausfälle bei den Amazon Web Services (AWS) und die Angriffe auf das globale DNS haben gleichermaßen gezeigt, wie gefährdet sogar so große und vermeintlich professionell abgesicherte Netzwerke sein können. Und sie haben die Notwendigkeit vor Augen geführt, sensible Netzwerke unbedingt über mehrere Standorte zu verteilen. Eine besondere Bedeutung hat eine solche Verteilung, wenn eine zentralisierte Benutzerauthentifizierung eingesetzt wird. Denn hier beträfe der Ausfall eines einzigen nur an einer Stelle betriebenen Services, die Accounts sämtlicher, im Falle von Amazon, Zigtausender Nutzer und deren Berechtigungen.

Deswegen möchte ich im Folgenden ein Möglichkeit aufzeigen, wie Sie Ihr Netzwerk, auch wenn dies vermutlich nicht ganz die Größenordnung von Amazon oder DNS hat, gegen technische Ausfälle oder kriminelle Attacken absichern.

Bring Licht in den „IT-Dschungel“ mit dem Domänencontroller

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Der professionelle Aufbau von Domänen und der Einsatz von Domänencontrollern bringt Ordnung in IT-Infrastrukturen. Dies ist besonders wichtig, wenn Organisationen schnell wachsen. So kann deren IT dynamisch mitwachsen. Anderenfalls entwickelt sich die Infrastruktur zu einer Art „Flickenteppich“ vieler, kleiner Lösungen und unorganisierter Ressourcen, die dann zum Teil unabhängig voneinander agieren, sich möglicherweise gegenseitig behindern und somit einen hohen Wartungsaufwand bedeuten. Ganz zu schweigen von dem Aufwand der doppelten Benutzerpflege und den Risiken in Bezug auf Datenreplikation, Datenschutz und Ausfallsicherheit.

Im folgenden Beitrag verdeutlichen wir zuerst kurz, was überhaupt eine Domäne ist und beschreiben dann die Aufgaben eines Domänencontrollers. Abschließend gehen wir in die Praxis und schauen uns an, wie das Konzept „Domäne/Domänencontroller“ in Univention Corporate Server umgesetzt wurde.

Make an App: App Settings

Seit dem letzten Update verfügt das Univention App Center nun über die Neuerung „App Settings“. Sie ermöglichen eine einfache Konfiguration einer App aus der Univention Management Console heraus. Dieses neue Feature haben wir gebaut, damit App-Anbieter mit einfachen Mitteln die Integrationstiefe einer App in UCS verbessern und die Inbetriebnahme einer App deutlich vereinfachen können.

Einführungsvideo zu BYOD unter Univention Corporate Server

Zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten wird in Schulen und Organisationen immer populärer. In diesem Beitrag und dem dazugehörigen Video möchten wir Ihnen deshalb einen ersten Einblick geben, wie Univention Corporate Server das Thema „Bring your own device“ (kurz BYOD) unterstützt.

Mit BYOD wird Menschen die Möglichkeit geboten, private Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets in ihre Unternehmen oder Schulen mitzubringen, um dort mit ausgewählten Applikationen arbeiten zu können. So können Lernen und Arbeiten viel flexibler gestaltet werden. Außerdem bietet BYOD den Vorteil, die Anzahl zu verwendender technischer Geräte auf ein persönliches Endgerät zu beschränken.

Weitere Informationen zu BYOD, den Anforderungen und Voraussetzungen, finden Sie in unserem Artikel Kurz erklärt: Bring Your Own Device (BYOD).

UCS Identity Management verwaltet Mail-Plattform mit über 30 Mio. Anwendern

US Mailboxes

Über zwei Jahre nach dem Start eines der größten Projekte, das Univention bisher begleiten durfte, ging im vierten Quartal 2016 eine Mail-Plattform mit über 30 Millionen verwalteten Endanwendern online. UCS übernimmt dabei den Bereich Identity Management für sämtliche Nutzerkonten.

Vor knapp einem Jahr hatte ich bereits in dem Artikel Wie skaliert man OpenLDAP mit UCS auf über 30 Millionen Objekte? über die Anforderungen des Projekts berichtet. Inzwischen handelt es sich jedoch nicht mehr um „graue Theorie“, sondern der Live-Gang ist erfolgt und das LDAP muss sich seitdem im Echteinsatz unter der Last von Tausenden von Zugriffen pro Sekunde bewähren.

Heute möchte ich Ihnen hierzu gern ein Update geben und wichtige Erkenntnisse, die wir nach dem Live-Gang gezogen haben, mit Ihnen teilen.

Sync und Kontrolle aller Änderungen im OpenLDAP über Listener-Module – Gewusst wie!

Graphic Listen to me!

Erfahren Sie, wie Sie über Listener Module sämtliche Änderungen im UCS Verzeichnisdienst quer über alle angeschlossenen Services abgleichen und kontrollieren können.

Mit Sicherheit setzen auch Sie in Ihrem Unternehmen diverse (Cloud-)Services ein und diese Services nehmen bei Bedarf Änderungen in Ihrem Verzeichnisdienst wie Active Directory oder OpenLDAP vor. In heterogenen Umgebungen, in denen UCS typischerweise eingesetzt wird, stellt sich daher schnell die Frage, wie bekommt eigentlich Service A Änderungen mit, die Service B an Objekten im Verzeichnisdienst vorgenommen hat, die aber für beide Services relevant sind? Beispiel: Ein Drucker wird zum Netzwerk hinzugefügt und tritt der UCS Domäne bei, woraufhin dann die Druckerliste in der Konfigurationsdatei des Druckerservices (CUPS) aktualisiert und der Dienst neu gestartet wird.

Sichere Samba Authentifizierungen mit OpenVPN

Login Illustration

Wie Sie OpenVPN in UCS, aber auch in Debian oder Ubuntu installieren können, um damit Ihre gesamten Authentifizierungs-Prozesse beim Einloggen Ihrer Mitarbeiter ins Netzwerk, auch von außerhalb, zu sichern, erklärt unser Kollege Kevin ausführlich in einem von der Linux Foundation veröffentlichten Tutorial: Secure your Samba Authentications Automatically via OpenVPN

Wir möchten lhnen dieses ausführliche How-To nicht vorenthalten und haben es deshalb für Sie übersetzt:

Sicherer Betrieb existierender Applikationen im Unternehmensumfeld mit Open Source-Werkzeugen

Bereits im vergangenen Jahr hatte ich meine Masterthesis mit dem Titel „Sicherer Betrieb existierender Applikationen im Unternehmensumfeld mit Open Source-Werkzeugen“ erstellt. Diese Abschlussarbeit komplettierte mein Informatik-Studium an der Hochschule Bremen. Mich beschäftigten dabei besonders die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der Server-Virtualisierung in Bezug auf die Sicherheit gegenüber der bis dahin noch weniger erprobten Betriebssystem-Virtualisierung.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Thematik auch für den einen oder anderen von Ihnen interessant ist und habe Ihnen deshalb meine wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Arbeit zusammengefasst:

Ansible Modules für die Automatisierung UCS-spezifischer Tasks

Ansible Logo

Als langjähriger Univention Partner betreiben wir von Adfinis Sygroup UCS Umgebungen für zahlreiche unserer Kunden. Für die Automatisierung beim Betrieb verschiedener Linux-Distributionen nutzen wir Ansible, das u. a. den Rollout von UCS standardisiert.

Bisher waren für UCS-spezifische Tasks keine solchen Module verfügbar, deshalb haben wir nun für wiederkehrende Aufgaben bei der Pflege des Verzeichnisdienstes Module entwickelt, die auf der Standard-Skriptschittstelle des Univention Directory Managers aufsetzen, um den Prozess zu vereinfachen. Dazu gehören aktuell Folgende:

udm_group
udm_user
udm_dns_zone
udm_dns_record
udm_share

Diese Module sind ab Ansible Version 2.2 Bestandteil von Ansible Modules Extras und können entsprechend mit Ansible genutzt werden wie andere Module auch. Falls in Zukunft weitere Ansible Module erstellt werden (und noch nicht Teil von Ansible sind), können diese pro Projekt hinzugefügt werden. Nachfolgend wird kurz erklärt, wie solche zusätzlichen Ansible Module installiert werden können und danach werden noch die oben genannten Module kurz präsentiert.

Cool Solution Moodle – für kooperatives Lernen

Moodle Logo

Was sind Cool Solutions?

Als „Cool Solutions“ bezeichnen wir bei Univention Lösungen, die UCS um sinnvolle und nützliche Funktionen erweitern und die wir erfolgreich bei Kunden einsetzen. Diese Lösungen stellen wir regelmäßig im Univention Wiki als Cool Solutions-Artikel vor.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne die Lernplattform Moodle und deren Anbindung an UCS vorstellen. Am Schluß dieses Artikels finden Sie außerdem noch ein kurzes Interview, dass wir mit der Stadt Chemnitz, die Moodle in einigen Schulen einsetzen, geführt haben.

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