Lernen von den Leuchttürmen

Leuchtturm am Strand

Am 10. Juni fand in Berlin die Veranstaltung “Digitaler Wandel in der Bildung: Perspektiven für Deutschland” statt, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz (KMK) veranstaltet wurde. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Dr. Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, präsentierten in Berlin aktuelle Ideen, wie Bildung in der digitalen Welt aussehen kann. Im Anschluss wurden diese Ideen in vier unterschiedlichen Foren aufgegriffen und diskutiert.

Neues Release von UCS@school vereinfacht die zentrale Verwaltung von Nutzerkonten

Logo UCS@School
Mit dem Release von UCS@school 4.1 R2 haben wir unsere Schul-IT-Lösung jetzt mit zwei weiteren Funktionen für das zentrale Management von digitalen Identitäten und Berechtigungen ausgestattet. Von nun an ist es möglich, Nutzerkonten für Lehrkräfte und Schüler auch schulübergreifend für mehrere Schulen gleichzeitig einzusetzen. Außerdem können jetzt in der Schulverwaltung gespeicherte Nutzerdaten über automatisierte Importmechanismen in das Identity-Management zu übernommen werden. Diese neuen Funktionen reduzieren signifikant die Pflegeaufwände für das Management der Identitäten und Berechtigungen von Schülern und Lehrkräften. Damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt getan, um UCS@school weiter zu einer Lösung auszubauen, mit der Schulträger ihren Schulen ein zentrales und kostengünstiges Management von IT-Anwendungen und digitalen Identitäten ermöglichen.

Univention Absolventenpreis 2016 gestartet – Abschlussarbeiten zu Open Source-Themen gesucht

Auch 2016 schreiben wir wieder den Univention Absolventenpreis aus. Der Preis ist mit Preisgeldern von insgesamt 3.500 Euro dotiert und zeichnet Abschlussarbeiten aus, die einen besonderen Beitrag zur Verbreitung von Open Source Software leisten. Eine hochkarätig besetzte Expertenjury mit Open Source-Spezialisten aus den Unternehmen Fujitsu, Bosch, Lufthansa Systems und DB Systel, dem Forschungsinstitut DFKI sowie dem Online-News-Portal Pro-Linux.de bewertet die eingereichten Arbeiten in Hinsicht auf Praxistauglichkeit und Innovation.

Office 365 und Google Apps for Work – UCS ermöglicht Kontrolle über das Benutzermanagement

Logos Google apps for work connector und microsoft office 365 connector

Microsoft und Google entwickeln sich zu den Platzhirschen der „Office“-Cloud und Unternehmen sehen sich gezwungen, eine bindende Entweder-oder-Entscheidung zu treffen. Mit den Schnittstellen zu Office 365 und Google Apps for Work, die wir jetzt für UCS entwickelt haben, geben wir den Nutzern die Wahlfreiheit zurück, denn die zentrale Benutzerverwaltung für sämtliche im Unternehmen eingesetzten Lösungen bleibt unter der eigenen Kontrolle. Egal ob Start-up in der Cloud oder Unternehmen mit IT in den eigenen vier Wänden.

Die Einführung effektiver IT in Schulen

Kinder im Kreis
Letzte Woche haben wir auf der didacta in der Vortragsreihe „Lernförderliche IT-Infrastrukturen ganzheitlich denken, planen und umsetzen“ gemeinsam mit dem Institut ifib, dem Bremer Landesinstitut für Schule (LIS) und dem Lernplattform-Dienstleister itslearning ein ganzheitliches Konzept für die Einführung effektiver IT in Schulen am Beispiel Bremen vorgestellt. Mit dabei rund 50 Schulträger, die sich informiert haben, wie Schulen den gestiegenen Bedarf an flexibler, zeit- und ortsunabhängiger Verfügbarkeit von IT-Diensten – inklusive einer unkomplizierten Einbindung privater Geräte von Lehrern und Schülern – bedienen können.

Univention unterstützt Projekt Bildung 2020

Wir freuen uns, den bundesweiten Schülerwettbewerb „Wie sieht die Schule im Jahr 2020 aus?“ des Projekts Bildung 2020 als Sponsor zu unterstützen. Der Videowettbewerb richtet sich an Schüler und der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, dass die Jugendlichen filmisch darstellen, welche Bildungsmöglichkeiten sie sich wünschen und wie diese mit modernen, digitalen Elementen in Form von Diensten, Plattformen, Technologien und Endgeräten in der Schule der Zukunft umgesetzt werden sollen.

Für herstellerunabhängige Bildung muss man auf Open Source Software setzen

Das Bildungsziel, Schülern nicht den späteren Gebrauch bestimmter Marken nahezulegen, nehmen wir Lehrerinnen und Lehrer am Gymnasium Kusel sehr ernst. Deshalb setzen wir im Unterricht zunehmend Open Source-Software ein, vom Betriebssystem bis zu den Anwendungen. Die grundlegende Infrastruktur stammt dabei von Univention.

Wir waren unzufrieden mit der überalterten, pädagogischen Microsoft Windows-Netzwerklösung „Modulares Netz für Schulen, Rheinland-Pfalz“ (MNS+ RLP), welche zum Beispiel nur ein Update auf Windows Clients erlaubt hätte und damit unsere organisatorischen und pädagogischen Anforderungen an die im Unterricht und in der Schulverwaltung eingesetzte Software nicht mehr erfüllte. Denn für uns war und ist es immer ganz wichtig, dass Bildung frei sein muss und nicht herstellerbezogen sein darf. Das heißt auch, dass freie Lösungen da sein müssen. Wir wollen weg vom Windows-Weg. Denn das Gymnasium Kusel mit seinen 930 Schülern und 70 Lehrern sieht sich dem Begriff Freiheit in besonderer Weise verpflichtet. So werden wir auch ab dem 1. August 2015 den Namen Siebenpfeiffer-Gymnasium tragen. Der damit Geehrte war ein Journalist, der sich im 19. Jhd. weit über die Region hinaus für Freiheit und Volkssouveränität einsetzte, nicht zuletzt als einer der Hauptorganisatoren und Sprecher des Hambacher Festes, der Wiege der deutschen Demokratie.

Die Gewinner des Univention Absolventenpreises 2015

republica in der Station BerlinIm Rahmen der Digitalkonferenz re:publica in Berlin fand gestern Abend die Verleihung unseres Univention Absolventenpreises 2015 statt.

Großes Interesse am Univention Absolventenpreis

Seit acht Jahren zeichnen wir herausragende Bachelor- und Masterarbeiten aus, die einen innovativen und praxisorientierten Beitrag zu Einsatzmöglichkeiten von Open Source Software in der Wirtschaft leisten. Sehr beeindruckt waren wir dieses Jahr nicht nur von der Anzahl der Einreichungen, sondern auch über die Vielfalt und Qualität der Arbeiten. Fast 40 Bachelor- und Masterarbeiten musste unsere ehrenamtliche und unabhängige Jury bewerten (vielen Dank dafür :-)). Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit die Arbeit die Einsatzfähigkeit und Akzeptanz von Open Source Software im professionellen Umfeld verbessert. Neben der Praxistauglichkeit honorierte die Jury Arbeiten, in deren Rahmen Software entwickelt wurde, die unter einer Open Source-Lizenz steht.